Ich bin nicht meine Gedanken und du auch nicht deine

Wenn du schon eine Zeit lang bei mir bist dann weisst du, dass ich einen Morbus Basedow habe, dies eine Autoimmunerkrankung ist und sich als Schilddrüsenüberfunktion zeigt.

Heute war ich bei meiner Ärztin um einen Ultraschall Untersuch zu machen und die letzten Blutwerte zu besprechen. Ich bin in Remission, was in Fachchinesisch bedeutet, dass die Krankheit nicht mehr aktiv ist, aber natürlich immer noch da ist und auch nie wieder weggeht. Also auch jederzeit wieder ausbrechen kann.

Für meine Begriffe bin ich einfach geheilt und nichts weiter. Ich bin gesund und es geht mir absolut blendend, meine Werte sind extrem ausgeglichen und genauso fühle ich mich auch.

Genau bis eben heute, zu diesem Untersuch.

Das Universum schickt mir immer wieder Übungsmaterial

Heute habe ich wieder einmal ganz deutlich erfahren, dass wir Menschen stark dazu neigen, zu glauben was wir denken. Wir haben einen Gedanken, übernehmen ihn ungeprüft und glauben er ist real.

Es kommt uns nicht in den Sinn, zu glauben, dass wir nicht unsere Gedanken sind, dass unsere Gedanken steuerbar sind und sie vielleicht von einer Quelle kommen, die ganz tief in uns verborgen ist und schon lange nicht mehr der Realität entsprechen. Und wenn wir alles glauben was so an Gedanken an uns herankommt, dann sind wir ganz schnell in einer Negativspirale, die uns in nur noch eine Richtung zieht, nach unten.

Denn auf einen negativen Gedanken folgt der nächste. Unser Verstand ist so gestrickt, dass er jeden Gedanken bestätigt haben möchte. Das resultiert darin, dass er so lange sucht, bis er eine Erfahrung oder eine Situation findet, die mit diesen negativen Gedanken korrespondiert. Dann hat der logische Verstand den Beweis, dass es wirklich so schlimm ist.

Ich habe heute nichts anderes gemacht. Wir sind alle nur Menschen und wir alle sind immer in einem Lernprozess. Im Moment habe ich deutlich den Vorteil, dass ich mich mit dem Thema Glaubenssätze, Emotionen, Gefühle und wie wir unser Leben selber bestimmen, sehr stark befasse. Ich schreibe und produziere viel Content für die neue Mitgliederseite happy Ladies, die bald ihre Türen öffnet. Viel davon befasst sich eben mit diesen Themen in Bezug auf unsere Gesundheit, Figur und Wellness im Allgemeinen. Das hat mir heute mit Sicherheit den Tag und meine Stimmung gerettet.

Diagnose: „die SD muss raus“! meine Gedanken verselbstständigen sich

Mir geht es also super, ich fühle mich toll, bin seit langem medikamentenfrei und denke nicht im entferntesten an irgendeine neue Diagnose. Man kann sich aber auch täuschen und so war es bei mir. Seit meinem letzten Ultraschall hat sich ein Knoten in meiner Schilddrüse gebildet. Der war nicht da, es war überhaupt keiner da bei dem ersten Ultraschall. In all der Zeit in meiner akuten Phase wusste ich, das es Knoten gibt und diese in den meisten Fällen gutartig sind. Dieses Wissen war mit einem Schlag weg. Was aber sofort da war, waren die Bilder wie ich eine Biopsie über mich ergehen lasse und dann die Diagnose bekomme: “die SD muss raus”! Das alles ging in Sekundenbruchteilen vor und das war erst der Beginn.

Meine Gedankenspirale funktionierte perfekt – nach unten. Noch vor 30 Minuten war ich absolut optimistisch und positiv und hätte mir nie Gedanken darüber gemacht, dass sich in meiner Schilddrüse etwas entwickelt haben könnte und die Chance besteht, dass es bösartig sie ist. Wichtig noch zu erwähnen, kein Mensch hat etwas von bösartig gesagt. Im Gegenteil, meine Ärztin meinte nur, sie würde es gerne gleich untersuchen, denn falls ich wieder in eine Überfunktion geraten sollte, könne keine Biopsie gemacht werden.

All das fand in meinen Gedanken statt und diese negativen Gedanken erzeugten natürlich ein Gefühl in mir, kein positives wie du dir denken kannst. Es war so ein Angstgefühl in der Bauchgegend. Eines, das dich lähmt und hilflos fühlen lässt, eines, das dich nach Hause auf das Sofa zu Netflix treibt.

Ich stieg in meinen Wagen und verfehlte prompt die Einfahrt zur Autobahn. Was mir blitzartig klarmachte, wie abwesend ich im Moment war und wie gefangen ich in einer negativen Denkerei war. Und das riss mich aus diesem Strudel heraus. Es waren nur Gedanken und ich konnte meine Gedanken steuern. Ich habe schon so viel darüber geschrieben, darüber gesprochen und darüber gelesen und jetzt konnte ich es wieder einmal eins zu eins, an mir selber üben.

Ich konzentrierte mich sofort auf meine gesunde Schilddrüse, ich konzentrierte mich auf mein Wohlgefühl, meine Gesundheit und auf die Freude, die ich seit langem empfinde, weil es mir einfach so viel besser geht. Ich konzentrierte mich, auf das was ich mir für diesen Tag noch vorgenommen hatte und auf meine Vorfreude, für den kommenden Urlaub, den ich mit meinem Schatz verbringen werde. Mein Fokus ging auf meine Kinder, die gesund sind, die mich lieben und meine Gedanken gingen zu all dem Schönen in meinem Leben. Ich weiss, ich lebe ein Leben, für das viele, sehr viel geben würden, ich bin unendlich reich und gesegnet.

Angst mach klein und hilflos

Mein einziges Ziel war es, so schnell als möglich aus diesem Gefühl herauszukommen.

Angst zieht herunter,

Angst macht klein,

Angst macht hilflos

und hilflos will ich nicht sein. Ich will kein Opfer sein, auch nicht, wenn es um eine Krankheit geht und schon gar nicht, wenn es um mein Wohlgefühl geht, da mach ich keine Kompromisse.

Allein der Fokus auf all die Dinge, für die ich wirklich dankbar bin, bewirkten ein Ansteigen meiner Energie und das liess mich so schnell, so viel besser fühlen.

Und das ist es was ich dir heute mitgeben möchte, wenn es dir vielleicht im Moment gerade nicht so gut geht.

Es sind nur Gedanken, Gedanken können wir steuern und sie verlieren ihre Kraft, sobald wir uns nicht mehr darauf fokussieren.

Energie folgt Fokus.

Es ist schlicht eine Tatsache. Wir können uns jederzeit für unsere Gedanken entscheiden. Das bedeutet nicht, dass wir nie negative Gedanken haben. Wir werden nie erleuchtet und völlig emotionslos im Nirwana enden. Aber wir haben immer die Wahl einen Gedanken weiter zu denken oder nicht.

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Sonja Haueis

Mutter, Frau, Unternehmerin, Fotografin, holisitc Gesundheits-Ernährungs Coach, Kreative, Autorin, Motivator, Zeitreisende und unerschütterliche Optimistin. Die Welt braucht mehr Liebe, mehr Fühlen als Denken, mehr Spirit, mehr Kreativität mehr Seele und viel mehr Sein.

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