hello - ich bin Sonja

ICH BIN SONJA

Ganzheitliche Ernährungs und Gesundheitsberaterin (auf dem Weg dahin) Fotografin, Kreative, Unternehmerin, Mutter, Frau, Motivatorin, und unerschütterliche Optimistin.

Meine Definition von Ganzheitlich beinhaltet Liebe, Lachen, Spass, grüne Smoothies, Quantenphysik ein Glas Rotwein und Netflix ebenso wie spirituelles Wachstum, Meditation, Schweigen, Golf und Yoga und vor allem, Leben im Fluss.

Ich bin eher introvertiert auch wenn das fast nicht zu glauben ist und oberflächliche Diskussionen interessieren mich nicht. Es liegt mir viel daran, diese Welt mit einem Gefühl der Zufriedenheit zu verlassen. Was es dazu braucht? Das finde ich noch heraus:-)

ICH DENKE, DIE BESTE SELBSTHILFE IST MITGEFÜHL – AUCH MIT DIR SELBST

Ich mag Menschen die mit anderen mitfühlen, Lügen und Gier machen mich traurig. Ich glaube tief und fest daran, dass grossherzige Menschen mehr zu geben haben und es viel mehr von ihnen geben sollte.

Die Welt braucht mehr Liebe, mehr Seele als Verstand, mehr Spirit, mehr Kreativität und viel mehr SEIN als SCHEIN.

Happy me befasst sich nicht nur mit dem Thema Gesundheit und Ernährung sondern auch mit der Frage nach dem Glück und dem Sinn unseres Lebens. Eine Frage die alle betrifft, aber ab einem gewissen Alter ziemlich in den Vordergrund rückt. Dann nämlich, wenn wir alles erreicht haben und trotzdem noch immer nicht dieses warme, satte, volle Gefühl des Glücks verspüren. Dieses Gefühl von dem wir tief in uns noch eine schwache Erinnerung haben.

Bei mir ist es nicht anders als bei anderen, wir sind alle nur Menschen. Es brauchte zwei gescheiterte Ehen, unzählige kleine Warnungen und am Ende ein ziemlicher System Crash der mich wach rüttelte. Hier bin ich nun, auf dem Weg diesem Leben eine weitere Bedeutung zu geben. Eine andere als in der ersten Hälfte, eine mit der ich glücklich und zufrieden älter und immer weiser werde. Geh ein Stück mit mir, wer weiss was da noch alles kommt.

Das Leben ist nicht da um es uns schwer zu machen

Kein Fisch schwimmt gegen den Strom, das Wasser sucht sich den einfachsten Weg und stört sich nicht am Hindernis. Das Leben ist nicht gedacht, kompliziert und hart zu sein, diese Weisheiten versuche ich umzusetzen, immer und immer wieder. Denn ich bin ein Mensch und Menschen machen Fehler und ändern ihre Meinung und ihren Weg.

Es begann alles an einem wunderschönen, heissen Juli Samstag. Bis dahin glaubte ich von mir eine vitale, gesunde Frau zu sein. Ab und zu kleine Unpässlichkeiten aber nie Fieber oder so krank, dass ich ohne schlechtes Gewissen im Bett bleiben hätte können. Heute weiss ich, dass dieses nie-Fieber haben, für sich alleine schon nichts Gutes bedeutet.

Heute weiss ich auch, dass es nicht normal ist, jeden dritten Tag mit Halsschmerzen aufzuwachen oder mit einem Druck auf dem Kopf, obwohl man 8-9 Stunden tief schläft. Es ist auch nicht üblich, alle paar Wochen das Gefühl einer anrollenden Grippe zu haben, die auf wundersame Weise, ein paar Stunden später völlig verschwunden ist. Ebenso ist es nicht normal, dass einem schon bei einer schnellen Körperdrehung übel wird. Auch das plötzliche Gefühl von nahender Ohnmacht mit anschliessendem Zittern und einer kleinen Fressattacke, zuerst süss, dann salzig oder umgekehrt hat nichts mit normal zu tun. Starkes Herzklopfen oder ein ständiger Ruhepuls von über 85 ist ebenfalls eher ungewöhnlich, vor allem für jemanden wie ich, die regelmässig Ausdauersport machte. Meine stellenweise Abwesenheit wie ich sie damals nannte, war vielmehr Nebel im Kopf oder wie es heute genannt wird, Brain fog.

Aber all diese kleinen Symptome haben nie Anlass zum Nachdenken gegeben, sie waren ja zu dieser Zeit noch nicht einschränkend.

Dieser Samstag im Juli vor nun 4 Jahren war nicht der Grund, aber mit Sicherheit hat er den Stein ins Rollen gebracht. Ich und mein Team hatten ein wahnsinnig tolles Fotoshooting organisiert, die Bilder sollten für ein Magazin sein. Der Ort war einem versteckten Waldplätzchen das der Familie meines Partners gehört und Naturschutzgebiet ist. Es gibt einen kleinen Fluss und man kann sogar schwimmen darin. Es gibt auch massenweise Mücken, Zecken und Bremen und was sonst noch so alles kreucht und fleucht an einem wilden Ort.

Sonja Haueis Photography Editorial Behind the Scene

Mermaid Sonja Haueis Photography Editorial Behind the Scene

Mermaid Sonja Haueis Photography Editorial Behind the Scene

Es war einer der wenigen heissen Tage in diesem Juli hier, ich wusste, dass ich auch ins Wasser musste und zog mir darum kurze Hosen an. Das Shooting lief toll und wir kamen wunderbar voran. Nach ca. 2 Stunden im Wald zwischen viel Gestrüpp bemerkte ich einen gleissenden Stich im hinteren Oberschenkel. Nur kurz aber sehr intensiv, nicht eine gewöhnliche Mücke, dachte ich noch. Ich hatte aber keine Zeit mich darum zu kümmern, er war auch an einer Stelle, die ich nur mühsam sehen konnte. Nach anfänglichem jucken, vergass ich ihn. Das Shooting ging am Nachmittag zu Ende und ich dachte nicht mehr daran.

Am selben Abend waren wir bei einem befreundeten Paar eingeladen und schon auf dem Weg dahin bemerkte ich ein leichtes Unwohlsein. Nach dem ersten Glas Weisswein hatte ich das Gefühl bereits eine Flasche alleine getrunken zu haben und mir taten die Glieder weh.

In der Nacht erwachte ich mit Kopfschmerzen, die ich in dieser Form noch nicht kannte. Pochend und stetig stärker werdend. Ich fand mich am Boden wieder, den Kopf mit den Händen wie in einem Schraubstock gepresst. Ich nahm eine Ibuprofen und es nützte nichts. Das hatte ich noch nie, Ibuprofen hat immer gewirkt, immer. Ich wusste, das stimmt etwas ganz und gar nicht. Die Schmerzen blieben und am Montag war der erste Gang zum Arzt. Den Stich erwähnte ich, aber es schien keinen zu interessieren, mir wurde in die Augen geblendet und mit der Feststellung, dass es kein Schlaganfall ist, wurde ich mit einer Megapackung Ibuprofen 600 nach Hause geschickt.

Davon dürfte ich bis zu 4 Tabletten nehmen, falls nötig. Nach zwei Tagen war ich wieder beim Arzt und bekam Novalgin, den Stich hat noch immer keiner angesehen und ich hatte ihn zu dem Zeitpunkt auch für nicht relevant abgetan, zumal ich ihn ja nie sah. Am Ende durfte ich 10 Novalgin schlucken und ich war ständig weggetreten, mir schliefen die Beine ein und ich hatte taube Gefühle in den Händen. Das ging fast 3 Wochen so und dann hörten die Kopfschmerzen einfach auf. Sie gingen, wie sie gekommen sind und ich war einfach nur selig.

Es war noch immer Sommer und eines Morgens, ich trug ein Kleid, machte ich den letzten Kontrollblick im Spiegel – von hinten, und mir blieb der Atem weg. Auf meinem Oberschenkel zeigte sich ein ca. 15 cm grosser, roter Kreis mit entzündeter Mitte. Wie konnte mir das Entgehen und wieso habe ich nichts gespürt? Der sofortige Besuch beim Arzt bestätigte, Borreliose!

Ich war der Meinung nur Zecken übertragen Borreliose, diese Ansicht ist aber heute längst überholt. Auch Stechinsekten können den Krankheitserreger übertragen und so ist das bei mir geschehen. Die Behandlung ist Standart, 3 Wochen Antibiotika und beten. Leider nützt das nur wirklich etwas, wenn man die Behandlung sofort beginnt, nicht wie bei mir, erst nach 3 Wochen. Die Spirochäten hatten schön lange Zeit es sich in mir gemütlich zu machen, so ganz ohne Hinderniss.

Die Kur verlief „erfolgreich“ und ich wurde als geheilt entlassen. Das war der Beginn aller folgenden Ereignisse. Das harmloseste war zu Beginn eine Nierenbecken Entzündung, es folgte eine Frozen Shoulder, viele Halsentzündungen bis zur Diagnose Morbus Basedow. MB ist eine Autoimmunkrankheit die eine Überfunktion der Schilddrüse verursacht. Das war dann sozusagen das Endresultat und irgendwie hatte man das Gefühl, endlich die Lösung für all diese lästigen Unpässlichkeiten gefunden zu haben. Denken sollte man aber nicht den Ärzten überlassen, das habe ich schnell gelernt.

Die akuten Symptome wie der anhaltende Puls von 120 Schlägen der damit verbundene, harte Herzschlag, das Wasser in den Beinen und die totale Unfähigkeit zu schlafen, verschwanden unter den starken Betablockern und Schilddrüsen Blockern schnell. Was blieb waren alle anderen Symptome, wie Schwindel, Übelkeit, Schlafprobleme, Hitzewallungen, Nesselsucht und noch ein paar mehr. Es kamen sogar noch neue hinzu, wie ein quälender Tinnitus und starke Muskelschmerzen im Schulter und Nackenbereich.

Da diese Schmerzen nicht direkt im Zusammenhang mit der Schilddrüse stehen, stand ich wieder vor einem Problem, bei dem mir keiner zu helfen wusste. Ich wurde von Physiotherapie zur Osteopathie zu Akupunktur und zurück geschickt. Ich habe Atlaskorrekturen gemacht, unzählige Dorn/Breuss Massagen über mich ergehen lassen, ich liess mich blutig schröpfen und blau massieren. Am Ende besuchte ich sogar eine Schamanin und liess mich beräuchern, betrommeln und durch die indianischen Geistern heilen. Im Gegensatz zu vorangegangen Versuchen, durch Energieheiler eine Erleichterung zu finden, (was ein eigenes Thema für sich ist) hat mir die Schamanistische Sitzung zumindest Klarheit, über meine eigene Verantwortung, meinem Körper gegenüber, gebracht.

Nach 8 Monaten Therapie, immer stärker werdenden Schmerzen und der Diagnose „Erschöpfungsdepression“ beschloss ich, dass mein Körper das alles einfach nicht will und es ihm nicht hilft. Burnout, Depression, Erschöpfung usw. bedeuten in der verschlüsselten Ärzte Sprache nichts weiter als: „ich habe keine mehr Ahnung was Dir fehlt“. Im besten Fall geht der Arzt dann auf dich ein und nimmt sich etwas Zeit oder er vermittelt dir einen wirklich guten Therapeuten, im schlechtesten und häufigsten Fall, bekommst du eine Schachtel Antidepressiva und den Rat dich zu entspannen. Ich bin nicht gänzlich gegen Medikamente, es gibt immer Situationen, wo sie Lebensrettend sind, aber heutzutage werden sie wie M&MS verteilt. Die Ausgabe der Antidepressiva Medikamente hat sich seit 2007 mehr als verdoppelt und die Mehrheit der Empfänger sind Frauen. Gleichzeitig, hat sich aber das Krankheitsbild nicht etwa gebessert, nein es kommen stetig neue dazu. Diese Tatsache alleine hat mich vor diesen Pillen zurückschrecken lassen.

Ausserdem hat meine Mutter jahrelang Antidepressiva genommen und ich musste zusehen, wie es sie langsam aber sicher mürbe gemacht hat. Sie hat sich lange gewehrt und immer wieder abgesetzt, aber ohne Alternative wurden die Symptome jedesmal schlimmer.

Anmerkung: Ich rate dir allerdings nicht an, deinem Arzt oder der Versicherung offen mitzuteilen, dass du diese Medikamente mit Sicherheit nicht schlucken wirst. Das kann dir grossen Ärger betreffend Versicherungsschutz einbringen. Nimm die Pillen nach Hause und entsorge sie bei Gelegenheit in der Apotheke. Nicht sehr ökologisch oder wirtschaftlich, aber leider in der momentan herrschenden Gesellschaft der einzige Weg.

Währen nur diese Schmerzen das Problem gewesen, hätte ich vielleicht noch etwas länger gebraucht um zu realisieren, dass da etwas anderes als äusserliche, manuelle Unterstützung, helfen würde. Aber ich litt ja unter vielen Symptomen die eigentlich mit der Behandlung der Autoimmunkrankheit, hätten verschwunden sein müssen. Mir schwindelte manchmal so stark, dass ich den Leuten nicht mehr in die Augen schauen konnte. Weitere starke Symptome waren Muskelschmerzen, Herzrasen, schlechter Schlaf, Benommenheit, Hals, Schluckpropleme, Heiserkeit, Konzentrationsproblem, wenig Enerigie, Müdigkeit, Muskelverlust trotz Training, Tinnitus und das Gefühl durch Watte zu hören, oder die Hörmuschel zieht sich zusammen, Lärmempfindlichkeit, Augen Krämpfe, Atemnot – (wie Asthma), Druck auf der Lunge. All das begann sich extrem auf meine Lebensqualität auszuwirken.

Von Aussen hatte ich nun alles versucht, es musste von Innen kommen, mein Körper wollte die Unterstützung um sich selbst heilen zu können und die zerstörten oder schwachen Zellen abzubauen. Gleichzeitig musste ich dafür sorgen, dass ich die Nährstoffe bekomme, damit neue und kräftige Zellen aufgebaut werden konnten und mein Immunsystem stärker wurde. Es war ja nicht so, dass ich ungesund lebte, ich ernähre mich schon seit vielen Jahren relativ ausgewogen, mit dem einen oder andern Ausrutscher. Aber beispielsweise, grüne Smoothies und Säfte gehören seit fast 7 Jahren, zu meinem täglichen Menüplan.

Ich realisierte, das reicht nicht und ich war mir sicher, es hatte mit der Borreliose Infektion zu tun. Dieses Thema wurde bei jeder Erwähnung, egal bei welchem Arzt, mit skeptischen Argumenten vom Tisch geredet.

Zu dem Zeitpunkt war ich schon tief in meinen eigenen Nachforschungen, habe alles gelesen was ich finden konnte, in Studien gewühlt, recherchiert, getestet und untersucht. Ich war in unzähligen Selbsthilfegruppen und habe unglaublich viel gelernt. Auch, dass es keine allgemein gültige Aussage gibt. Jeder Mensch ist anders, jeder Körper hat seine ganz eigene Chemie und braucht eine auf ihn abgestimmte Behandlung. Jede Krankheit hat ihre eigene Vergangenheit und der Mensch, der darunter leidet, muss zuerst erkennen, dass er die Macht hat sich selbst zu helfen. Kein anderer kann das so gut wie du selbst, vorausgesetzt, du hörst auf deinen Körper und deutest die Zeichen richtig.

Ich liess einige Tests machen und erhielt unter anderem die Bestätigung einer Epstein Barr Virus Infektion, die ich irgendwann durchmachte. Das Pfeiffersches Drüsenfieber, (EBV) kann beinahe unbemerkt ablaufen oder es kann grössere Probleme bereiten. Die können sich zum Beispiel zu Beginn wie eine Grippe anfühlen. Dieser Virus versteckt sich nach einer Erstinfektion mit Vorliebe in der Leber. Da kann er seelenruhig auf seinen Auftritt warten, er liebt Abfallstoffe und Gifte und wo wäre da der bessere Platz als in der Leber?

Im Laufe meiner Recherchen kam ich ziemlich schnell auf dessen vermutetem Zusammenhang mit der Autoimmunen Schilddrüsenerkrankung. Das kann die Unterfunktion „Hashimoto“ wie die Überfunktion „Morbus Basedow“ betreffen. Ich erfuhr auch, dass dieser wohl „schlafende“ Virus sehr viele Symptome verursachen kann, für die kein Arzt eine passende Krankheit finden kann. Eine Virus Belagerung im Körper kann zum Beispiel dafür sorgen, dass nie richtig Fieber gemacht werden kann. Fieber ist aber nötig um Viren und Bakterien abzutöten und es scheint logisch, dass Viren das nicht mögen und sie sich daran machen, Fieber zu unterdrücken. EBV wird auch mit Symptomen wie Schwindel, Halsschmerzen, Übelkeit und vielem mehr in Zusammenhang gebracht. Mir fiel es wie Schuppen von den Augen. All die Jahre vor diesem heissen Juli Tag mit der Borreliose Infektion war der EBV bereits in mir und wartete auf eine Möglichkeit sich zu reaktivieren.

Das kann der Virus nur, wenn das Immunsystem so stark anderweitig beschäftigt ist, dass er an den Wächterzellen vorbeikann ohne bemerkt zu werden. Dieser Event kann eine körperliche Stresssituation sein, eine Infektion oder eine andere starke körperliche Belastung. Man weiss heute aber auch, dass eine grosse emotionale Belastung das Immunsystem so stark beschäftigt, dass es keine Zeit hat sich um alles zu kümmern. Es greift immer da ein, wo es am akutesten ist.

Es kann sein, dass die Borreliose Infektion die Chance dazu war oder der völlig unerwartete Tod meiner Mutter, ein paar Monate später. Es ist anzunehmen, dass beides einfach zu viel für mein Immunsystem war und der EBV so alle Türen offen hatte und sich an die Schilddrüse machen konnte. Es dauerte auf den Monat genau ein Jahr nach dem Tod meiner Mutter, bis zur Diagnose Morbus Basedow. Mit diesem Wissen war mir völlig klar, dass nur die Behandlung des Morbus Basedow nicht ausreicht, um ganz gesund zu werden.

Es erklärte auch, weshalb meine Schilddrüsenwerte innert 3 Wochen in den Normalbereich gingen und ich nach 6 Monaten keine Antikörper mehr hatte. Die Ärzte nennen das Minus Antikörper, weil sie der Meinung sind, eine Autoimmunerkrankung sei unheilbar. Ich bin da anderer Meinung und für mich sind Minus Antikörper, schlicht keine mehr. Es gibt Plus, Null oder unter Null oder?

1 Hilfe Tipp bei einer Autoimmunerkrankung

1. Mach eine sanfte Darmsarnierung. 6-7 Tage ausschliesslich basisch essen. Je nach Gewicht schauen, dass du nicht Gewicht verlierst.

2. Ab sofort auf Gluten und Zucker verzichten

Wenn dir dein Arzt sagt, dass eine Autoimmunerkrankung nichts mit dem Darm zu tun hat und du nicht auf die Ernährung zu schauen brauchst, weil es nichts hilft, such dir sofort einen neuen Arzt. Das Headoffice des Immunsystems nämlich 70% davon, lebt im Darm. Ist dein Darm in gutem Zustand hat deine private Armee alle Kraft, die sie braucht und die bekommt sie, durch das was du ihr zur Verwertung gibst! Ist der Darm hauptsächlich fremdbesetzt sind Allergien und Krankheiten nur eine Frage der Zeit. Meine letzte fragliche Errungenschaft war dann die Histamin Intoleranz. Ich hatte schon seit fast 15 Jahren eine leichte Intoleranz, aber wirklich nur eine leichte. Sie machte sich bei übermässigem Konsum von Tomaten und im Speziellen im Zusammenhang mit Rotwein bemerkbar. Plötzlich aber waren die Allergie Symptome viel stärker und vor allem, fast ständig. Ich brauchte auch hier eine Weile bis es realisierte, mein Histaminfass war übervoll und mein Immunsystem nicht mehr fähig dagegen etwas zu unternehmen.

Mir war also klar, dass mein Körper von einer fremden Armee regiert wurde und meine eigene, mein Immunsystem, dringend Unterstützung brauchte. Die konnte nur von mir kommen und ich machte mich an einen Plan. Dieser beinhaltet folgende Säulen:

Die Ernährung
Detox meine Umwelt
Energie Balance
Emotionale Wunden heilen – Vergeben
Entgiften / Entschlacken
Biologische Zahnmedizin
Nachdem ich mich einmal dazu entschlossen hatte, auf eigene Faust gesund zu werden und mir die richtigen Leute zur Unterstützung gesucht habe, lief alles wie von alleine. Die Fortschritte die ich alleine aufgrund einer strikten Ernährungsumstellung innert 2 Wochen gemacht habe, sind unvorstellbar. Meine Symptome hatten sich in der kurzen Zeit mindestens 60% gebessert. Einige sind gar nie mehr aufgetreten. Das gab mir natürlich den Elan weiterzumachen und meine Erfahrungen mit Menschen zu teilen, die im Moment noch nicht wissen, wo sie beginnen sollen oder was sie noch tun könnten um Linderung oder Besserung zu erhalten.

Es sind auch nicht nur die körperlichen Symptome, die radikal besser wurden, es sind auch oder vielleicht vor allem, die geistigen Funktionen. Ich bekam wieder Lust etwas zu unternehmen, mich mit Freunden zu treffen, ins Kino zu gehen, Sport zu machen oder etwas kreativ zu gestalten. Schlicht gesagt, ich bekam wieder Freude am Leben. Und wenn ich das kann, dann kann das jeder!

Ich bin noch nicht am Ende dieser Reise, da liegt noch einiges vor mir, aber die Resultate geben mir soviel Freude, dass es keine Strafe mehr ist auf einen Mac Donalds Cheeseburger zu verzichten. Und ich weiss ja, dass auch das irgendwann wieder möglich ist, sobald mein Körper fit genug ist, kann er auch mal ein Auge zudrücken.

Was könnte dich noch interessieren?

Das ich Mutter von zwei ganz tollen, erwachsenen Frauen bin und hoffe bald Grossmutter zu werden? Oder dass ich nach zwei langjährigen, gescheiterten Beziehungen in wilder Ehe mit einem Mann lebe, von dem ich schon mal behauptet hatte, er sei meine beste Freundin? (Das tue ich nicht mehr, Männer wollen das nicht):-)

Hier engagiere ich mich

Vorstandsmitglied BPW – Wil (Business Professional Women)

und
Gründungsmitglied Kiwanis – Fürstenland (serving the Children of the World)

Happy News